Wanderung im Zittauer Gebirge

12.07.2013 - 14.07.2013

Mitte Juli hieß es bei perfektem Wanderwetter (nicht zu warm, nicht zu kalt und trocken): Auf zu einer Wochenendwanderung ins Zittauer Gebirge.

Nach unterschiedlichen und mehr oder weniger stressigen Anreisen am Freitag Abend wurden wir von Elfi am Zittauer Bahnhof empfangen und erst mal zum Stadtfest geleitet, das zwar so nicht eingeplant war – aber kulinarisch und kulturell (Turmbesteigung) schon mal einiges bot. Natürlich dauerte das etwas und so wurde es spannend, auf dem Marsch die Mandau entlang zum Zeltplatz am Olberdorfer See noch ein Kaufland zu finden und uns vor Ladenschluss mit dem Notwendigsten (Bier und anderes nicht so wichtiges Zeug) zu versorgen. Auf jeden Fall war es schon mal ein schöner Spaziergang an dem kleinen Flüsschen und gut versorgt erreichten wir im Dunkeln unsere Hütten auf dem Zeltplatz am Olbersdorfer See.

Der Samstagmorgen begann mit einer Katastrophe: Der Kaffee war alle. Die Imbissfrau wollte keinen mehr kochen, weil sie ja kein Imbiss sei. Also wurde ein Notprogramm aktiviert, wo Elfis Eltern einsprangen und den Kaffee vor Ort anlieferten. Dafür und für die Gepäckmitnahme allerlei Sachen ein dickes DANKE an beide!

So gestärkt und von all zu viel Gepäck entledigt ging’s los Richtung Gebirge. Nach einem kurzem Weg stand ein Besuch der einzigem Ostdeutschen Kokosweberei in Olbersdorf an. Das war richtig interessant und die Familie Hilger hat eine Super-Vorstellung davon geliefert, wie das mit dem Weben aus Kokosnuss-Fasern so funktioniert, wo die Fasen herkommen und was sie daraus machen.

Ab jetzt ging’s aufwärts. Der Tageshöhepunkt hieß „Töpfer“ auf 582 Metern Höhe. Der Weg dahin ließ auch den letzten merken, daß das keine Spaßwanderung wird, sondern ganz schön sportlich. Oben angekommen und den Kamm langmarschiert boten sich herrliche sommerliche Blicke auf die Landschaft des Zittauer und des Isar-Gebirges. Am Abend fanden wir in Jonsdorf eine sehr schöne Herberge vor und – vor allem – wurden wir mit frischem Grillgut kulinarisch verwöhnt und gestärkt. So klang ein herrlicher Sommerabend bei einem netten Feuerchen aus.

So schön und rundum versorgt wie der Abend war dann auch der Morgen: super Wetter und Frühstück! Heutiges Ziel war die „Lausche“, der höchste Berg des Zittauer Gebirges mit 793 Metern. Der Anstieg da rauf war wunderbar schweißtreibend und artete in einem sportlichen Wettkampf aus. Aber es lohnte sich, die Aussicht war klasse und weit! Nach der kulinarischen Stärkung am Fuße des Anstiegs in einer Gastwirtschaft - wo der Wirt einige von uns kannte und andersrum - bestand der andere Teil des Tages aus einer Wanderung nach Jonsdorf und der gemütlichen Fahrt zurück nach Zittau mit der Zittauer Schmalspurbahn.

Fazit:

Das Zittauer Gebirge, die Wanderungen und die Aussichten sind absolut schön und mit Sicherheit weitere Besuche wert!

Hat Spaß gemacht, mal wieder etwas schweißtreibender unterwegs zu sein auf einer Apricus-Tour. War eine super Organisation, fast eine Rund-Um-Versorgung. Danke Elfi!

Also dann - Auf ein Neues!
Der Micha


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