Coswiger Radwandertage 2013, Dahlener Heide

29.03.2013 - 01.04.2013

Titelbild Schnee-CRWT 2013
Irgendwo unterwegs...

„Auf die Skier“ - Nachlese zu den Coswiger Radwandertagen 2013 in der Dahlener Heide

Kaum zu glauben, aber in diesem Jahr passte „Schneeflöckchen, Weißröckchen…“ besser in die Dahlener Heide als „Immer wieder kommt ein neuer Frühling“. Dennoch wagten sich knapp 40 Radbegeisterte vor die Tür und sogar auf’s Fahrrad.

Und wurden belohnt: Am Sonnabend brachen wir bei strahlendem Sonnenschein zu einer kleinen Tour (dank des vielen Schnees und der damit verbundenen Umwege immerhin 45 Kilometer) auf, die uns über Belgern und Mahitzchen nach Taura führte. In Mahitzchen machten wir Station in der „Kerzenscheune“. Hier konnte Klein und Groß unter fachkundiger Anleitung Kerzen ziehen, Teelichter basteln oder Motivkerzen herstellen. Wer keine Lust auf Kerzen hatte, labte sich am selbstgebackenen Kuchen. Dank der fröhlichen Gastgeber verging die Zeit wie im Fluge, und wir alle hatten großen Spaß.

Weiter ging es dann nach Taura, wo wir vom (offenbar berühmten) Heidekoch ein köstliches Mittagessen kredenzt bekamen. Die abgekämpften Radler der großen Tour (ca. 90 km) betrachtend, waren wir doch froh, nur noch ein paar Kilometer vor uns zu haben – die es dann aber auch in sich hatten. Doch zuvor guckten wir noch bei den Tieren im Wildgehege vorbei und lieferten uns eine zünftige Schneeballschlacht(!).

Der Sonnabendabend gestaltete sich in diesem Jahr ganz anders als sonst. Keine rauchenden Köpfe über Karten, kein Umrechnen von Zentimetern in Kilometer, keine Diskussionen über die besten Routen. Aufgrund der ungewöhnlichen Wetterverhältnisse wurde die Rallye für Sonntag abgesagt. So gab es Zeit für Spiele, Gespräche und guten Wein. Allerdings eine Stunde weniger, da die Uhren in dieser Nacht auf Sommerzeit umgestellt wurden.

Am Ostersonntag ging es nun nicht mit dem Fahrrad auf die Straße, sondern zum Geocaching in den Wald. In drei Gruppen pirschten wir mit GPS-Gerät und Kompass über Stock und Stein, immer auf der Suche nach dem nächsten Koordinaten und der nächsten Frage, deren Beantwortung uns dann zum Ziel führte. Nach ca. zwei Stunden waren dann alle Gruppen von der GPS-Schnitzeljagd zurück und machten sich fröhlich und schön auf den Weg nach Schöna. Hier gab es das Ostersonntagmittag (auch wieder sehr schmackhaft) und anschließend die Ostereiersuche im Schnee.

Das Weiß um uns herum tapfer ignorierend, grillten wir am Abend und wärmten uns mit Liedern und Wein am Feuer.

In der Hoffnung, dass das Wort Schnee in den nächsten Berichten zur Ostertour nicht mehr so inflationär gebraucht werden muss, möchte ich mich herzlich bei Maiken und Thomas bedanken. Trotz aller Widrigkeiten haben sie das Beste aus diesem Osterschnee gemacht. Danke und bis zum nächsten Jahr.

Tanja Pfeiffer

PS: Am Ostermontag war auch noch 1. April. Das ist kein Aprilscherz.

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